Antikholz-Skulpturen

Fakten zum Antikholz :

Die Eichen sind im 16 bzw.17 Jahrhundert gewachsen.

( 30 jähriger Krieg 1618 – 1648, Westfälischer Friede 1648 )

Die Hexenverbrennung war weit verbreitet, der Soldatenhandel blühte, das war die frühe Neuzeit.

Die Eichen wuchsen im Forst Sipperholz in Sipperhausen, Nordhessen. Sipperhausen wurde 943 erstmalig urkundlich erwähnt. Das Eichenholz wurde in Gebäuden im heutigem Sipperhausen verbaut.

1990 wurde eine Historische Scheune entkernt und zum modernen Wohnhaus umgebaut. Der Denkmalschutzschutz stand Pate. Im Wohnhaus ist der Gründungsbalken der Scheune integriert, er trägt die Jahreszahl 1684.

 

Wir übernahmen das Bauholz, es mutierte zu Schnitzholz.

Das war der Start für die Antikholz – Skulpturen.

 

Das ca. 350 Jahre alte Eichenholz ist abgelagert und wird nicht mehr reißen. Es hat eine sehr feine Maserung. Die Holzfarbe variiert von schwarzbraun bis hin zu honigfarben.

Das Antikholz ist sehr fest, es hat ein hohes spezifisches Gewicht. Durch den hohen Säureanteil, hat es sich im nordhessischen rauen Klima hervorragend gehalten.

 

Das sichtbare Ergebnis meines Hobbys.

Aus 350 Jahre alter Eiche, aus diesem Antikholz schnitze ich Skulpturen und Objekte. Das Holz ist sehr hart, ein Steinmetz gab Ratschläge.

 

Ein wenig Praxis.

Freude am Schaffen.

Festlegen der Form.

Auswahl des Balkens.

Zurichten mit Säge und Beil.

Herausarbeiten und Gestalten der Form.

Einsatz verschiedener Schnitzeisen, Hämmer, Zwingen etc.

Bearbeitung der Oberfläche.

Schmirgeln, schleifen, polieren, versiegeln, ölen.

Mehr Details finden Sie unter der Rubrik "Rund ums Holz".

 

Die Palette der Antikholz–Skulpturen umfasst

figürliches, tierisches bis zu Gedanken in Holz.

Die monomentale Einfachheit lädt ein, sich mit den Werken zu beschäftigen.

Viel Freude dabei.

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